
Selbstmanagement mit ZRM
Meditation
Impact Atemübung
Dies Atemübung gegen situativen Stress ist sehr empfehlenswert:
2 - 3 x täglich (oder auch häufiger) 10 mal mit geschlossenem Mund (Ruhe) einatmen und mit leicht geöffnetem Mund (Stress, Wut, Angst usw.) ausatmen. Das kann du beim Spazierengehen, auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, Kochen usw. praktizieren.
Die Acht
- Ich habe eine Person, Situation oder auch ein Objekt oder eine Eigenschaft, mit welcher mich Schmerz, unbewusste Beeinflussungen oder Erinnerungen verbinden, eine Situation, die ich einfach nicht loslassen kann, etc. Oder auch eine "Eigenschaft" wie "Lieblosigkeit in meinem Leben". Auch Ängste, Süchte, Traumata, können mit dieser Übung positiv verändert werden. Einengende Programmierungen aus der Kindheit (z. B. "ich bin nicht gut genug, ich bin nicht liebenswert") werden zum Positiven verändert. Die Situation die ich durch ZRM verändern möchte.
- Ich stelle mir vor, die betreffende Person oder das Symbol für Angst, Sucht, neg. Glaubenssätze steht/sitzt/liegt in einem goldenen Kreis. Ich selbst stehe ebenfalls in einem goldenen Kreis. Der Kreis ist jeweils ungefähr so gross wie der ausgestreckte Arm. Beide Kreise liegen am Boden wie eine liegende Acht. Sie stossen gerade aneinander, überlappen sich jedoch nicht. Ich ziehe nun im Uhrzeigersinn eine blaue Acht um die Person oder das Thema und im Gegenuhrzeigersinn um mich, sodass beide in den voneinander getrennten Hälften der liegenden Acht sind. Dabei stelle ich mir vor, wie das blaue Licht inmitten des jeweiligen goldenen Kreises synchron mit meiner Handbewegung entlangläuft und habe gedanklich im Hintergrund: "er/es ist und bleibt in seinem Kreis - ICH habe meinen Kreis"
- Praktiziere diese Übung 2-3 Minuten lang, jeweils morgens direkt nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen, dann ist das Unterbewusstsein am besten zugänglich.
- Die Übung wiederhole ich 2 x täglich zwei bis drei Wochen lang. Wenn ich ein Symbol bearbeite, 6-8 Wochen lang.
Der sichere innere Ort
nach Luise Reddemann
Nehmen Sie sich etwa fünfzehn Minuten Zeit, in denen Sie möglichst ungestört sind.
Entwickeln Sie innerlich ein Bild von einem Ort, an dem Sie sich absolut sicher, wohl und geborgen fühlen... Das kann ein Ort sein, an dem Sie schon einmal waren. Vielleicht erinnern Sie sich an einen Ort, der für Sie etwas Besonderes war und der auf Sie eine heilende Wirkung hatte... Es kann aber auch ein Ort sein, den Sie sich in ihrer Fantasie vorstellen, von dem Sie einmal gelesen haben oder von dem Sie geträumt haben. In Ihrer Vorstellung ist alles möglich... Es ist ein Ort, den nur Sie allein betreten können und allenfalls freundliche, hilfreiche Wesen, die Sie herbei bitten oder rufen. Menschen sollten keinen Zugang zu diesem Ort haben. Lassen Sie sich Zeit und begeben Sie sich auf die Suche nach einem solchen Ort...
Vielleicht sehen Sie Bilder... vielleicht spüren Sie irgendetwas... vielleicht denken Sie zunächst auch nur an einen solchen Ort. Lassen Sie auftauchen, was auch immer auftaucht und nehmen Sie es an... Sollten bei Ihrer Suche nach dem sicheren inneren Ort unangenehme Bilder oder Gedanken auftauchen - was schon einmal geschehen kann - so beachten Sie diese möglichst nicht und gehen Sie weiter. Seien Sie sich gewiss, dass es diesen sicheren Ort für Sie gibt und Sie nur eine Zeit lang geduldig suchen müssen.
Es kann sein, dass der Ort ganz in Ihrer Nähe aufzuspüren ist, es kann aber auch sein, dass er sehr weit entfernt irgendwo auf dieser Welt / in diesem Universum ist... Machen Sie sich bitte klar, dass Ihnen bei der Suche und Ausgestaltung Ihres sicheren inneren Ortes alle nur denkbaren Hilfsmittel zur Verfügung stehen, zum Beispiel Fahrzeuge, Werkzeuge, Materialien und sogar magische Hilfsmittel.
Wenn Sie das Gefühl haben, einen Ort gefunden zu haben, an dem Sie sich wohl und geborgen fühlen, dann geben Sie ihm einen Namen Ihrer Wahl...
Jetzt prüfen Sie, ob Sie dort wirklich ganz und gar sicher sind und sich wohl fühlen. Schauen Sie nach, ob Sie es sich dort bequem machen können. Es ist wichtig, dass Sie sich vollkommen wohl, geborgen und sicher fühlen. Richten Sie sich Ihren sicheren inneren Ort also bitte so ein, dass dies möglich ist. Lassen Sie sich Zeit, stellen Sie sich das alles genau vor und beschreiben Sie es für sich in Ihrem Inneren...
Wenn Sie Ihren sicheren inneren Ort gefunden haben und ihn zu Ihrem völligen Wohlbefinden und Ihrer Sicherheit ausgestaltet haben, lassen Sie sich dort ein wenig nieder und spüren Sie bitte genau, wie es Ihrem Körper damit geht, an diesem sicheren Ort zu sein. Lassen Sie sich Zeit.
Was sehen Sie? - Was hören Sie? - Was riechen Sie? - Was spüren Sie auf der Haut? - Wie geht es Ihren Muskeln? - Wie ist Ihre Atmung? - Wie geht es Ihrem Bauch? - Entspricht die Temperatur an Ihrem sicheren Ort Ihren Bedürfnissen? Nehmen Sie das bitte ganz genau wahr, damit Sie wissen, wie es sich anfühlt, an diesem sicheren Ort zu sein. Bleiben Sie noch einen Augenblick an Ihrem Ort und genießen Sie das Wohlgefühl, die Sicherheit und die Geborgenheit, die Ihnen Ihr Ort gibt...
Damit es Ihnen künftig leichter fällt, an Ihren sicheren Ort zurückzukehren, verabreden Sie jetzt mit sich selbst ein Zeichen, mit dessen Hilfe Sie jederzeit an Ihren sicheren Ort gehen können. Das kann eine kleine Körpergeste sein, die Sie oft ausführen oder eine neue kleine Geste. Es wäre gut, wenn Sie die Geste jetzt ausführen und gleichzeitig noch einmal intensiv an Ihren sicheren Ort denken... So verknüpfen Sie in der Vorstellung Ihren sicheren Ort mit dieser Geste. Immer wenn Sie diese Geste machen, können Sie zukünftig an den sicheren Ort gehen und ihn spüren.
Spüren Sie jetzt bitte noch einmal, wie gut es Ihnen an diesem sicheren Ort geht und kommen Sie dann bitte wieder zurück in den Raum, in dem Sie sich befinden.
Maibaum Meditation
Reise in deinen Körper
Tipps für erfolgreiches Visualisieren:
- Wähle für Deine Visualisierungen realistische Wunsch- und Zielvorstellungen aus, deren Erreichung Du auch selbst für glaubwürdig hältst. Wenn Deine Wünsche und Ziele so abgehoben sind, dass Du nicht einmal selbst an deren Realisierung glauben kannst, dann wird sich Dein kritischer Verstand dagegen verwehren und der Zielerreichung unterbewusst entgegen wirken und diese womöglich verhindern!
- Visualisiere und imaginiere Deine Wunsch- und Zielvorstellungen möglichst häufig und regelmäßig. Das Gehirn und das Unterbewusstsein lernt vor allem durch Wiederholung - daher solltest Du eine bestimmte Zielsituation möglichst häufig und regelmäßig visualisieren. Behalte ein bestimmtes Ziel vor allen Dingen auch für eine längere Zeit bei und stelle Dir nicht jeden Tag eine andere Zielsituation vor. Der Schlüssel zum erfolgreichen Visualisieren ist wie gesagt die regelmäßige Widerholung über einen längeren Zeitraum hinweg, denn nur steter Tropfen höhlt den Stein!
- Gestalte Deine Wunsch- und Zielvorstellung möglichst konkret und stelle Dir diese möglichst detailliert vor. Es ist wichtig, Dich bei der Imagination der Zielsituation nicht nur auf den visuellen Aspekt zu beschränken, sondern dabei zudem auch alle anderen Sinneskanäle (Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) mit in die Vorstellung einzubeziehen. Insbesondere auch Deine Gefühlsebene solltest Du dabei nicht vernachlässigen. Sofern Du Dir z. Bsp. vorstellst, wie Du den Siegerpokal eines Wettkampfes entgegen nimmst, dann integriere in diese Imagination auch die Empfindung, wie Du den Pokal in den Händen hältst sowie insbesondere auch die damit verbundene Freude!
- Imaginiere und durchlebe die Wunschsituation im Geiste aus verschiedenen Perspektiven - sowohl dissoziiert (aus der Perspektive eines Beobachters) als auch assoziiert (aus der Ich-Perspektive, so als ob Du die Situation selbst erlebst und aus Deinen eigenen Augen betrachtest. Insbesondere die assoziierte Perspektive sollte dabei im Sinne eines intensiven Erlebens möglichst häufig durchlebt werden, so dass auch die damit verbundenen Empfindungen und Gefühle mit integriert werden. Falls es Dir schwer fällt, die Situation unmittelbar aus einer assoziierten Perspektive zu imaginieren, dann ist es in der Regel hilfreich, die Situation zunächst einmal aus einer dissoziierten Perspektive heraus zu imaginieren und ausgehend von dieser Vorstellung sodann als nächstes in eine assoziierte Perspektive zu wechseln.
- Wenn es Dir anfänglich schwer fällt, Dir eine konkrete bildliche Vorstellung von der Zielsituation zu machen und diese konkret vor Deinem inneren Auge zu sehen, dann lass Dich davon nicht beirren, sondern lass vor allen Dingen auch Deine übrigen Sinneskanäle, Empfindungen und Gefühle in die Imagination einfließen. Vielleicht bist Du ja eher ein auditiver oder kinästhetischer Typ, so dass es Dir leichter fällt, Dir diesbezügliche Sinneseindrücke vorzustellen. Je länger und intensiver Du Dich im Prozess des kreativen Visualisierens unter Einbeziehung aller Sinneskanäle, Empfindungen und Gefühlen befindest, desto klarer und deutlicher werden dabei auch die zugehörigen inneren Bilder.
- Versuche nicht krampfhaft, Dir die entsprechende Wunschsituation vorzustellen, sondern bleib dabei locker und entspannt! Visualisieren ist kein Prozess, den man mit aller Gewalt erzwingen kann, sondern er erfordert vielmehr eine gewisse Entspannung und Losgelößtheit bei gleichzeitig mentalem Fokus. Achte insbesondere auch darauf, dass die Muskulatur um Deine Augen herum nicht verkrampft, sondern locker und entspannt bleibt.
- Spiele mit verschiedenen Submodalitäten indem Du z. Bsp. die Größenverhältnisse, die Farbgebung, spezifische Formen, die Perspektive, oder bestimmte Bewegungen und Abläufe Deiner Wunschvorstellung veränderst, bis Du in Deiner Vorstellung eine Situation geschaffen hast, die dir intuitiv richtig erscheint und keinerlei Zweifel in Dir weckt.
- Erlebe die imaginierte Wunschsituation so, als ob sie bereits Realität wäre und bejahe diese von ganzem Herzen. Genieße die damit verbundenen positiven Gefühle und schwelge eine Weile in diesen ... und zum Ende der Session, lass Deine Vorstellung sodann in Dankbarkeit los, indem Du Dir bewusst machst, dass bereits alles Erforderliche geschehen ist, um Deine Vorstellung Wirklichkeit werden zu lassen, denn Dein Unterbewusstsein ist bereits auf das Erreichen dieses Ziels programmiert. Insbesondere das Gefühl der Dankbarkeit ist hier ein wesentlicher Schlüssel, da Deinem Unterbewusstsein dadurch suggeriert wird, dass diese Situation eine für Dich ganz normale und erreichbare Realität sein kann, wodurch es diese Situation unkritisch annimmt und sich nicht etwa aufgrund innerer Zweifel gegen diese blockiert.